Ratgeber
Achte auf dich
Achte auf Deine Gedanken
Denn sie werden Worte
Achte auf Deine Worte
Denn sie werden Handlungen
Achte auf Deine Handlungen
Denn sie werden Gewohnheiten
Achte auf Deine Gewohnheiten
Denn sie werden Dein Charakter
Achte auf Deinen Charakter
Denn er wird Dein Schicksal
aus dem Talmud
Immer wieder stellt sich die Frage, ist der eingeschlagene Weg der richtige oder wäre eine Kursänderung von Nöten? Aber wer will schon freiwillig den gewohnten Weg verlassen. Es fehlt an Akzeptanz für die eigene Lebensaufgabe. Menschen, die beispielsweise für Karriere geboren wurden, wünschen sich eine glückliche Familie, die sie niemals wirklich haben werden. Andere wiederum wünschen sich Karriere, müssen aber familiär verweilen, Kinder erziehen, oder pflegebedürftige Familienmitglieder versorgen. Nur ganz selten sind wir Menschen mit unserem Leben zufrieden. Also meldet sich unser Unterbewusstsein, um uns zu helfen, oder auch zu zwingen.
Wir begegnen den Ereignissen die wir für unsere Entwicklung brauchen. Vor allem die schmerzhaften Erfahrungen sind die wirkungsvollsten Prozesse, die wir unbewusst suchen, um aus dem Leid zu lernen. Krankheit ist als Hinweis der Seele zu verstehen, kürzer zu treten, in sich zu gehen und nach dem Grund für die Erkrankung zu suchen:
- „Keiner liebt mich.“ - Es nicht mehr aushalten können. - „Ich muss perfekt sein. Ich darf keine Schwäche zeigen.“ - Überlastung des täglichen Allerlei. - „Ich mache alles falsch.“ - Innere Leere. - „Alle sind gegen mich.“- In der Vergangenheit leben. - „Ich bin gut. Du bist böse.“ - Angst vor der Zukunft. usw.
Haben wir erst mal erkannt, dass diese Gefühle in uns Stress bedeuten und deshalb auch die Abwehrkräfte geschwächt sind, sollten wir diese Erkenntnis als Chance nutzen:
- Etwas für sich tun. - Sich lieben lernen. - Lieben ohne zu erwarten. - Nicht andere Menschen verantwortlich machen für das eigene Unglück. - Konfrontation mit sich selbst. - Es sich aussuchen können. - Mit der eigenen Vergangenheit im Reinen sein. - Kontakt zu sich aufnehmen. - Das eigene innere Kind entdecken und lieben lernen. - Die eigene Spiritualität suchen. - Sich fühlen und erleben. - Das Moment wieder hören. - Neue, alte Leidenschaften und Neugierde wecken. - Die Verantwortung für sich und die eigenen Gefühle übernehmen. - Lernen, auch einmal über sich zu lachen. - Sich für andere freuen.
So wie wir über andere denken so denken wir in Wahrheit über uns.
Wir sind Glück und Unglück in einer Person.
Glück findet nur in und durch uns selbst statt.
Heidrun-Auro Brenjo
Klarheit - Liebe - Frieden
In uns befindet sich ein unerschöpflicher Quell der Liebe, der Kreativität und der Lebensfreude. Hier sind wir erfüllt, sind wir bei uns, sind in unserer Mitte. Von dort aus meistern wir selbstbewusst die Aufgaben des Lebens, voller Vertrauen und Mitgefühl, in tiefer Selbst- und Fremderkenntnis.
Wir erschließen diesen Quell, wenn wir uns ganz bewusst dem widmen, was uns innerlich unfrei macht, was uns festhält aus der Vergangenheit. Diese anhaftenden Eindrücke stören unsere Beziehungen zu anderen und zu uns selbst. Indem wir mehr und mehr Bewusstheit über diese inneren Abläufe gewinnen, heilen wir die dahinter stehenden seelischen Verletzungen und entfalten unser volles geistig-seelisches Potential.
Angekommen
Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.
Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich will wissen, ob Du es riskierst wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines Lebens berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz - meinem oder deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich will wissen, ob Du mit der Freude - meiner oder deiner - da sein kannst, ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst. Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig. Ich will wissen ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst. Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern deinem und meinem - leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: „Ja!"
Es interessiert mich nicht, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast. Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust was für die Kinder getan werden musst.
Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wo Du hergekommen bist. Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.
Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast. Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit Dir zusammen bist.
Autor unbekannt
Behandlung durch Liebe
Tief in der Mitte meines Wesens sprudelt eine unendliche Quelle der Liebe.
Ich erlaube nun, dass diese Liebe an die Oberfläche sprudelt.
Sie erfüllt mein Herz, meinen Körper und mein Denken, mein Bewusstsein und mein innerstes Sein. Sie strahlt von mir aus in alle Richtungen, um mit vermehrter Kraft zurückzukehren.
Je mehr Liebe ich übe und gebe, desto mehr habe ich zu geben; der Nachschub ist grenzenlos.
Wenn ich Liebe übe, fühle ich mich wohl; das ist der Ausdruck meiner inneren Freude.
Ich liebe mich, und deshalb sorge ich liebevoll für meinen Körper. Liebevoll nähre ich ihn mit guten Speisen und Getränken, pflege und kleide ihn liebevoll. Mein Körper dankt mir dafür mit Liebe, strahlender Gesundheit, Vitalität und Energie.
Ich liebe mich, deshalb bereite ich mir ein behagliches Zuhause, das alle Bedürfnisse erfüllt und wo mir der Aufenthalt ein Vergnügen ist. Ich durchtränke alle Räume mit Schwingungen der Liebe, so dass alle, die sie betreten – auch ich selbst – diese Liebe spüren und sie durch sie gestärkt werden. Ich liebe mich, deshalb arbeite ich an einem Platz, wo ich die Arbeit wirklich genieße, wo meine schöpferische Begabung und Fähigkeiten zum Einsatz kommen. Ich arbeite mit und für Menschen, die ich liebe, und die mich lieben, und ich habe damit ein gutes Einkommen.
Ich liebe mich; deshalb verhalte ich mich liebevoll allen Menschen gegenüber und denke liebevoll an sie, denn ich weiß, dass alles, was ich gebe, vermehrt zu mir zurückkehren wird.
Ich ziehe nur liebevolle Menschen an, denn sie sind ein Spiegel dessen, was ich bin.
Ich liebe mich, deshalb vergebe ich und löse mich völlig von der Vergangenheit und allen Erlebnissen in der Vergangenheit und bin frei. Ich liebe mich, deshalb lebe ich im täglichen Jetzt und erlebe jeden Augenblick als positiv.
Ich weiß, dass meine Zukunft Licht, freudvoll und sicher ist, denn ich bin ein geliebtes Kind des Universums und das Universum sorgt liebevoll für mich, jetzt und immerdar. Und so ist und bleibt es. Ich liebe mich.
Autor unbekannt
Blinder Glaube
Ein Blinder und ein Sehender stehen an einer vielbefahrenen Kreuzung und warten auf ein Ampelsignal, um die Kreuzung zu überqueren.
Da fragt der Blinde den Sehenden: “ Sag mal, glaubst Du eigentlich, dass es Gott wirklich gibt?“ „Oh, nein!“, antwortet der Sehende „Ganz bestimmt nicht.“
„Warum nicht?“ fragt der Blinde. „Ich“, sagt der Sehende, „glaube nur an das, was ich sehen kann, und Gott, nein, den habe ich noch nie gesehen, also glaube ich nicht, dass es ihn wirklich gibt.“
„Oh“, sagt der Blinde, wendet sich ab und läuft geradewegs auf die Fahrbahn in den Verkehr. Im letzten Moment greift der Sehende nach seinem Arm und reißt ihn zurück auf den Gehweg.
„Bist du verrückt? Du kannst doch nicht einfach auf die Kreuzung laufen!“
„Aber“, sagt der Blinde achselzuckend, „Ich habe noch nie eine Kreuzung gesehen. Woher soll ich wissen, dass es sie wirklich gibt?“ „Na, die Autos!“ ruft der Sehende händeringend, „Du kannst doch die vielen Autos hören, wie sie aus allen Richtungen kommen. Das ist doch der eindeutige Beweis für eine Kreuzung.“
„Ich habe auch noch nie ein Auto gesehen.“ bemerkt der Blinde dazu. „Ich sage dir doch: Hier ist eine Kreuzung, genau vor uns. Sie ist da. Das musst du mir einfach glauben!“ „Ja“, sagt der Blinde leise und lächelt, „ich glaube, dass es Gott wirklich gibt. Hören kann ich nämlich sehr gut.“
Autor unbekannt

Das schönste Herz
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, welches sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annährend so schön wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, da fehlten ganze Teile.
Die Leute starrten ihn an: "Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner" dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der Andere eine Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben, heißt manchmal auch ein Risiko eingehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diesen Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an. Nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in seinem Herzen fließen. Sie umarmten sich und gingen weg - Seite an Seite.
Autor unbekannt
Der Wunschladen
Ein junger Mann betritt einen Laden
Hinter der Theke steht ein Engel
Hastig fragt der junge Mann
Was verkaufen sie hier mein Herr
Der Engel antwortet freundlich
Alles was Sie wollen
Dann hätte ich gerne das Ende aller Kriege
Brot für die Hungrigen Heilung für die Kranken
Arbeit für die Arbeitslosen
Da fällt ihm der Engel ins Wort
Entschuldigen Sie junger Mann
Sie haben mich falsch verstanden
Wir verkaufen keine Früchte sondern Samen
Autor unbekannt

Devawesen
Es war einmal ein Devawesen (Gottheit), dessen Zeit im Himmel abgelaufen war. Um sich weiterzuentwickeln, sollte es nun eine Weile in die Devawelt zurückkehren dürfen - das war der normale Weg für alle Gottheiten.
Das Devawesen wurde sehr traurig. Es sehnte sich nach vollkommener Befreiung aus diesem ewigen Kreislauf. Doch die konnte es nur erlangen, wenn es in die Menschenwelt geboren würde.
Das Devawesen nahm diese Aufgabe auf sich und die Götter freuten sich darüber. Deshalb sagte der Buddha -Amithhaba-: "Ich gewähre ihm eine Erleichterung. Es soll in zwei Hälften wiedergeboren werden. Alles was es zu tun hat ist, wieder zusammen zu finden, einander zu finden, zu erkennen und wieder Eins zu werden.
Als Mann und Frau "Sonnenstrahl" und "Mondauge" inkarnierte das Devawesen.
Viele Leben lang suchten, fanden und verloren sich die beiden Hälften wieder.
Und der Totengott "Yama", der sie immer wieder getrennt in Empfang nahm, um sie in ein neues Leben zu schicken, sah das Ergebnis mit Trauer und einem gewissen Ärger. "Nein, nein, nein" sagte er, "wie kann man nur so dumm sein?" Jedoch in dem Moment, als beide Hälften fähig waren den Sinn ihrer Begegnung zu erkennen, fanden sie endgültig zusammen.
Autor unbekannt
Eine Parabel
Ein Mann übte sich seit Jahren in Meditation. Sein höchstes Ziel galt der Erfahrung von Erleuchtung. Als sich trotz beharrlichem Übens die Erleuchtung nicht einstellen wollte, bat er seinen Meister um Rat. Dieser erläuterte ihm die Wichtigkeit des Loslassens. Der Befreiung von allen irdischen Fesseln, damit der Geist frei werden könne für die Erfahrung des Göttlichen. Nachdenklich ging der Mann nach Hause. Da ihm Erleuchtung aber so wichtig schien, beschloss er, sich von jeglichem weltlichen Ballast zu befreien. Nachdem er sich von allem nur erdenklichen getrennt hatte, setzte er sich zur Meditation und wartete. Er wartete drei Tage und drei Nächte, aber nichts geschah. Erbost begab er sich abermals zu seinem Lehrer und sprach:“ Meister, ich habe getan, wie du mir geraten hast. Habe mich getrennt von Frau und Kind. Habe mein Haus verkauft und mein Vermögen unter den Menschen verteilt. Ich besitze nun nichts mehr und bin frei von allen irdischen Dingen.“ Der weise Mann sah seinen Schüler lange schweigend an. Dann fragte er:“ Und nun erwartest du Erleuchtung?“ Der junge Mann nickte heftig. „Eben!“ sagte der Meister.
Autor unbekannt

Irgendwann einmal kamen Suchende zu einem alten Meister. Sie fragten ihn:
"Was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du."
Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde: "Bitte treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?"
Es kam die gleiche Antwort: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Meister nach einer Weile hinzu: "Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein."
Autor unbekannt
Es war einmal...
Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel auf der alle Gefühle lebten:
Die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen...und auch die Liebe
Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde.
Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten. Doch bevor die Insel dann sank bat sie um Hilfe.
Der Reichtum fuhr auf seinem Luxusschiff an der Liebe vorbei. Sie fragte: "Reichtum, kannst du mich mitnehmen?" "Nein, ich kann dich nicht mitnehmen. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber. Da ist kein Platz für dich." Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderschönen Schiff vorbeikam: "Stolz, ich bitte dich, kannst du mich mitnehmen?" "Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen, antwortete der Stolz, hier ist alles so perfekt. Du könntest mein Schiff beschädigen". Da fragte die Liebe die Traurigkeit, die gerade an ihr vorbeifuhr: "Traurigkeit, bitte, nimm mich mit." "Oh Liebe, sagte die Traurigkeit, ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss." Auch die gute Laune fuhr an der Liebe vorbei. Sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, dass die Liebe rief.
Plötzlich sagte eine Stimme: "Komm, Liebe, ich nehme dich mit." Es war ein Alter auf einem uralten Kahn, der sprach. Die Liebe war so dankbar und glücklich, dass sie vergaß den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an Land kamen ging der Alte fort. Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete und fragte das Wissen: "Wissen, kannst du mir sagen, wer mir geholfen hat?" "Es war die Zeit", antwortetet das Wissen". "Die Zeit, fragte die Liebe, warum hat mir die Zeit geholfen?" Und das Wissen antwortete: "Weil die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.
Autor unbekannt

Gott ist Liebe. Und wer in der Liebe lebt, lebt in Gott. Gott ist überall. Und wenn Gott Liebe ist, dann ist Gott nah, wenn Menschen einander nah kommen. „Dass ich die Liebe von der ich leb, liebend an andere weitergeb´.“ Gott ist nicht Universum, Gott ist nicht Metaphysik, Gott ist nicht Theologie. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, lebt in Gott. Gott ist einfach menschlich und menschlich einfach. Und Gott lebt in den Liebenden. Gott spricht über uns das Wort des Gerichts. In der Zukunft wird das Urteil über unser Leben fallen. Dieses Gericht ist kein Strafgericht mehr, sondern ein Liebesurteil. Wir sind mit Gott verbunden in Christus. Jesus Christus ist unser Bürge. Jesus ist Gott nah. In Jesus ist Gott uns nahe und liebt uns. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gesandt hat.“ Selbst wenn wir mit verbundenen Augen gehen würden, in der Welt, wüssten wir, dass Gott uns an seiner Hand hält. Wir haben keine Angst. Gottes Liebe vertreibt unsere Angst vor der Zukunft. Die Liebe, die uns nahe ist, vertreibt unsere Angst in der Gegenwart, Tag und Nacht. Gott ist uns nahe in der Liebe. Lass dich in Gottes Arme fallen. Lässt du dich nicht fallen, dann hast du noch Angst. Aber Gott kommt mit ausgebreiteten Armen auf dich zu. In Jesus Christus zeigt er dir seine Liebe. Lerne zu vertrauen. Vertrau auf dich, vertrau auf Menschen, vertraue auf Gott. Misstrauen ist ein Zeichen von Angst und nicht von Liebe. Niemand kann von sich sagen: »Ich liebe Gott«, und dabei anderen Menschen, die im Glauben nahe sind, hassen. Misstrauen ist eine Form von Hass. Wer einen Menschen, den er sieht, nicht liebt, der kann Gott, den er nicht sieht, erst recht nicht lieben. Gott in seiner Höhe und Majestät zu lieben, ist unmöglich. Aber Gott in seinen Geschöpfen zu lieben, ist möglich. Trotzdem heißt es: Liebe Gott, den Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele mit ganzem Gemüt. Die Liebe zu Gott ist eine Leistung des Glaubens. Der Glaube ist ein Ergebnis der Liebe Gottes zu uns. Wer Gott liebt, liebt auch seine Mitmenschen. Denn: Gott ist die Liebe.
Autor unbekannt
Lebensregeln
1. Denk daran, dass große Liebe und große Ziele große Risiken bergen.
2. Wenn du verlierst, verliere nicht den Lerneffekt.
3. Folge den 3 Regeln:
- Respektiere dich
- Respektiere andere
- Respekt und Verantwortung für alle deine Handlugen.
4. Denk daran, dass das was du nicht bekommst, eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.
5. Lerne die Regeln, damit du weißt, wie du sie brichst.
6. Lass´ niemals zu, dass ein kleiner Konflikt eine große Freundschaft verletzt.
7. Wenn du merkst, dass du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas um ihn zu korrigieren.
8. Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir allein.
9. Begegne Veränderungen mit offenen Armen.
10. Denk daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
11. Lebe ein gutes ehrbares Leben. Wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal genießen können.
12. Eine freundliche Atmosphäre in deinem Haus ist die beste Grundlage.
13. Wenn du mit lieben Freunden streitest, beziehe dich nur auf die aktuelle Situation. Lass die Vergangenheit ruhen.
14. Teile dein Wissen und du erlangst Unsterblichkeit.
15. Sei freundlich zur Erde.
16. Besuch einmal im Jahr einen Ort den du noch nicht kennst.
17. Denk daran, die beste Beziehung ist die, in der die Liebe für den anderen größer ist, als das Verlangen nach ihm.
18. Bewerte deine Erfolge daran, was du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.
19. Widme dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit
Autor unbekannt
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