Wie gestaltet man ein Fotobuch?

Heutzutage finden sich unzählige Druckprodukte online. Durch die Möglichkeit, Tassen individuell zu gestalten, eine riesige Leinwand mit einem persönlichen Foto zu erstellen oder Kalender drucken zu lassen, erweisen sich die zahlreichen Online Anbieter für Druckprodukte als sehr beliebt. Die Produkte werden zudem oft gerne verschenkt. Immerhin lässt sich kaum etwas falsch machen und das Ergebnis gefällt so ziemlich jedem.

Ein weiteres beliebtes Druckprodukt der letzten Jahre ist das Fotobuch. Jedes Jahr werden zahlreiche Bilder geschossen, egal ob an Geburtstagen, an Weihnachten oder einfach zwischendurch an einem schönen Sommertag im Garten oder beim Waldspaziergang. Es entstehen unzählige schöne Erinnerungen, die trauriger weise doch nur auf der Speicherkarte oder auf dem Laptop bleiben. Und da immer wieder neue Bilder entstehen, kommt man irgendwann nicht mehr mit dem Ausdrucken der Erinnerungsstücke hinterher. Dabei hätte man sie doch am liebsten an der Wand hängen oder  zusammengefasst in einem Fotobuch. So kann man es immer wieder rausholen und nostalgisch darin rumblättern. Doch ein Fotobuch von Hand zu erstellen erfordert Geduld, Kreativität und viel Geld für das Ausdrucken der vielen Fotos. Die Lösung für das Problem: ein digitales Fotobuch. Das Prinzip ist ganz simpel – Einfach die schönsten Bilder auswählen, ansprechend anordnen und das Buch bestellen. Und voilà! Schon hat man ein Buch voller schöner Erinnerungen! Doch ein Fotobuch erfordert eine Menge Dinge, die zu beachten sind, wenn man ein perfektes Ergebnis erzielen möchte. Mit einer einfachen Auswahl der Bilder ist es längst nicht getan.

Nach der Bildauswahl muss man zunächst die Anordnung der Bilder wählen. Das Fotobuch erzählt eine Geschichte (zumeist die vom letzten Urlaub in Spanien oder anderen Ausflügen). Daher wählen die meisten auch die zeitliche Abfolge der geschossenen Bilder als Anordnungsstyl. Das heißt, das erste Bild, dass geschossen wurde kommt an den Anfang. Das letzte Bild kommt an den Schluss. Ganz einfach also. Aber genau das ist es: Einfach. Üblich. Vielleicht sogar langweilig. Wie wäre es damit mal nur nach Personen zu sortieren?

Selbst wenn man die Bilder so schön wie möglich präsentieren möchte, sollte man auf übertriebene Bildbearbeitungen verzichten, so sehen sie authentischer aus. Starke und verschiedene Filter lassen die einzelnen Seiten eher chaotisch aussehen und man verliert relativ schnell den Überblick. Zudem sollte man nicht zu viele Bilder auf eine Seite bringen. Hier gilt wie so oft die allseits bekannte Floskel „Weniger ist mehr“.

 

Um das perfekte Fotobuch (entweder für sich oder als ein Geschenk) zu gestalten, muss man kein Profi sein. Durch die obenstehenden Tipps werden die geliebten Erinnerungsstücke optimal in Szene gesetzt und können mit nur einem Blick die verschiedensten und schönsten Emotionen auslösen. 

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