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Festtagsgedichte Gedichte, Verse und Lieder für jeden Anlass

Aufstehen

Aufgeregt schwatzt der Morgen ins ZimmerSchneestürme üben sich an den Scheiben zu versteckenBizarre Schwerter fliegen noch aus der Nacht vorbeiDer Dunkelmann vergebens den Morgen würgtDornen der Kälte lösen Lawinen der Bedrohung ausDer Winter erhängt sich im LaternenlichtBlutige Gewalt spritzt im ersten Augenaufschlag ins KissenUngeschliffene Stimmbänder rauen die Tonleiter aufUnd seekranke Gedanken recherchierenEinsamkeit trennt Leben vom TraumLeise schleicht sich ein Gefühl einFlügel wachsen aus der vergessenen SaatWolken stürmen aus Nirwana ins LichtKolorierte Phantasie unterbricht jetzt nichtsKnallrot ist das ErwachenNach einem Todesgalopp entronnenem AlpOh MorgenGlühst wie ein frisch gepresstes EntzückenRette den TagSo jung und unverbrauchtSchleich getrost ins Land des SchleckensReise weiterManchmal auch ins BadZähme die Waffen die ums VerreckenDie Wecker zur Strecke reffenLass hinein den zarten StrahlBegegne der Seele des UnberührtenUnd der Unschuld des Lichts

© Heidrun-Auro Brenjo · www.festtagsgedichte.de

Mehr zum Winter

Alle 20

Verschneites Fest

Nun schneit es schon seit Tagen
Das Dorf ist schneebedeckt
Kinder rodeln an den Hängen
Hält der See das Weihnachtsfest versteckt …

Lied

Winter

Heulend der Winter Mulden gräbt
In die der Frost seinen Atem legt
Sich lange wehrend wendet
Das letzte Blatt sich im Fall …

Tanz Flöckchen tanz

Ein Schneeflöckchen auf seiner Wolke tollt
Ausgelassen tobt und lacht
Als Bällchen es mit seinen Freunden rollt
Und auf die Erde fällt hinab …