Wintersonnenaufgang
Kalt ist es
Das schon zu lange
Dunkel ist es
Noch immer …
21 Texte
Kalt ist es
Das schon zu lange
Dunkel ist es
Noch immer …
Hinfort sind die Küsse der Nacht
Ertränkt all die schweißtreibenden Träume
Glitzern als Perlen von den Halmen
Verschmelzen aus der Lichtlosigkeit mit dem Tag …
In der Julisonne sind die Tage heiß
Nicht nur von der Stirn rinnt der Schweiß
Die Nächte schlaff und launenhaft
Durchzuschlafen wäre fabelhaft …
Kurz vor dem Sommer ist er dran
Leise lockt er Badegäste an
Es jubelt und wälzt sich in der Sonne
Mensch und Tier voller Wonne …
Vom Wind in die Gosse getragen
Gekeimt ohne Adel
Geboren durch der Sonne Macht
Zartes Geschöpf …
Abgeerntet ruhen Felder leer
Schwankend tragen ihre Wagen schwer
Auf Tischen bunt geschmückt
Liegen Früchte reif gepflückt …
Tauperlen ziehen herbstwärts
Jubel das Silbermoos beseelt
Kahle Äste wie Finger in die Nebel gehen
Enthüllte Bäume vor Glück vergehen …
Wenn der Herbstwind mit den Bäumen schäkert
Zieren sich die Blätter und lachen
Genießend begehren sie die windige Macht
Tuschelnd streifen sie sein luftiges Kleid …
Im herbstlichen Ambiente
Spielen Schleier im Nebelgewand
Strömen über Wiesen und Bäche
Und geleiten den Winter nun fortan …
Gefangene Stille
Ködert Wild aus dem Dickicht
Und Elfen bewachen das Sonnenlicht
Efeu am Bach …
Pflücke Stunden
Hefte die Sekunden
Dem Tagesende
Flackernd an …
Behelligter Wuchs
Getünchtes Temperament in weiß
Gelber Blütenstaub der unbefruchtet pocht
Signalisiert der Triebfeder leidlich allein …
Tanz mit mir
Tanz mit mir in den Mai
Verlockend flattern bunte Bänder
Am Maibaum bereits im Wind …
Engel gähnen Frühnebel aus dem ersten Erwachen
Tannen wollen den Nachtmantel bewachen
Vorwitzig blinkt im Tau der Sonne Lachen
Streift lauwarm die Bühne des Wachsens …
Frühling labt sich an den Sonnenbalken
Und schubst die Natur an
Alsdann flattern Blüten im Poncho
Dem Bestäubungswind voran …
Allmählich flüchten ertappte
Wintermonde ins All
Gemütlich entpellen Rinden zarte Blüten
Und vertraut duzen Weidenkätzchen …
Seit langem komme ich nun schon her. Es geht mir gut, wenn ich bei dir bin. Du riechst so gut und ich fühle mich wohl bei dir.
Du bist geschmackvoll und ich genieße es, wenn ich auf deinen Trampelpfaden wandere. Manchmal beobachtete ich den Wind im Spiel mi …
Und gern erinnere ich mich an deine Einladung zu deiner Hochzeit, die so prunkvoll war. Du trugst ein Kleid aus zarten Blüten, wei …
Als ich dich später wieder besuchte, warst du in guter Hoffnung. Das pralle Grün machte dich noch schöner als zuvor. Alles wuchs v … …
Wer du wirklich bist weiß ich nicht
Denn dein Blütenkleid wächst zum Licht
Und in der Sonne veränderst du dich
Dann reifen deine Früchte dicht an dicht …
Einst januarte der Februar über den März
Mit dem April zog er in den Mai
Und sie bekamen Juni und Juli und fühlten sich unendlich frei
Im August in der Hitze der Nacht kam alles raus …
Mit seinem saftigen Gewand
Lag der Sommer im Land
Doch wie über Nacht
Verlor er an Pracht …