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Festtagsgedichte Gedichte, Verse und Lieder für jeden Anlass

Kurze besinnliche Gedichte

Sonnen-Untergang

Nach einem heißen Tag
Liegt umschlungen die Nacht
Holt sich die Sonne
Die bis zuletzt lacht

Sonnen-Aufgang

Bricht an die Morgenstunde
Lauert schon der Sonne Pracht
Steht am Start mit all ihren Farben
Um den Tag zu füllen mit ganzer Kraft

Geburtstag Großvater

Mit großem Herzen
Ist er ein weiser Berater
Mit Lachen und Scherzen
Ist es mein lieber Großvater

96. Geburtstag

Das Alter sind doch nur Zahlen
Welche wie der Früchte Schalen
Nur äußere Erscheinungen sind
Doch im Herzen wohnt ein Kind

95. Geburtstag

Mit 95 kann man nach wie vor lernen
Also greif bitte weiter nach den Sternen
Nimm jedes Hindernis als Gelegenheit
Und bleibe stets für Wunder bereit

73. Geburtstag

Ein lachendes Herz
Macht fröhlich
Und ein liebendes
Macht selig

70. Geburtstag

Zwar ist man heute schneller schlapp
Doch nutzt sich die Liebe niemals ab
Schreitet auch das Zeitmaß voran
Ist man doch so jung wie das Herz es haben kann

69. Geburtstag

Egal wie viel Zeit verrinnt

Für die Eltern bleibt man immer Kind

Und sollte man auch schon älter sein
Für die Eltern bleibt man immer klein

Hoch hinaus

Ich gleite höher als der Horizont
Nichts kann mich halten
Denn ich bin ich

Geschenk

Augen die lachen
Gesundheit ohne Pillen
Ein Teller Suppe
Und eine Schlafstelle

Zukunft

Eine Träne
Ein Lächeln
Und eine große Hoffnung

Es schneit

Es schneit
Tragen Traumanzüge
Pflücken Eisblumen
Und warten auf das Christkind

Herbststimmung

Wenn der Herbst den Sommer will
Zieht er bernsteinfarbig ins Land
Schnattert windig mit Baum und Ast
Pflückt dabei Blatt für Blatt

Sonnenuntergang

Gleißender Zenit die Welt betritt
Wenn der Himmel die Erde küsst
Alsdann die Sonne untergeht
Und heiß glühend die Nacht begrüßt

Sternenstaub

Weihnachten fällt Sternenstaub
Vom Himmel in die Heilige Nacht
Und überall wo er sich niederlässt
Erleben wir die Himmelsmacht

Der 3. Advent

Wenn das Jahr sich dem Ende neigt
Bricht an eine helle Zeit
Sie kündigt an vier Wochen lang
Die Zeit ohne Furcht und Bang

Der 1. Advent

Eine Kerze will heute leuchten
Eine Kerze schlank und rot
Sie thront bis zu den Wolken
Will erhellen seelische Not

Jahresabschied

Wir können dich nicht aufhalten
Mit Schlag zwölf musst du gehen
Wir bewahren dich in Ehren
Und bedanken uns mit Freudentränen

Der Ernte sei Dank

Was im Frühling gekeimt
Und im Sommer gereift
Wird im Herbst geerntet
Und im Winter verspeist