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Festtagsgedichte Gedichte, Verse und Lieder für jeden Anlass

Schweigen im Winter

Wenn die Liebe verblutet in der sternenarmen NachtUnd sie sich freiheitstrunken vom Acker machtDann welkt das letzte Leben im faltigen SaumUnd im Mondes Silberschatten schrumpelt der Baum

Heulende Kälte blindet Scheibe und SimsUnd sterbliche Küsse frieren dahinDie Nacht kommt durchs Fenster mit erdrückenden FragenUnd grau flimmert Kälte in flüchtigen Schwaden

Erst wenn die Stimmen der Blüten sich trauenErwacht aus Kandiertem der erste FaunDann endlich scheut der fahlweiße TraumDenn das Schweigen im Winter wird das Eis niemals tauen

Alles ist erstarrt in einem glasklaren GussUnd wälzt auch die Sehnsucht die frieren mussKristalle wachsen schweigend überallhinUnd Nebelschleier ziehen mit dem eisigen Wind

Erst wenn die Stimmen der Blüten sich trauenErwacht aus Kandiertem der erste FaunDann endlich scheut der fahlweiße TraumDenn das Schweigen im Winter wird das Eis niemals tauen

© Heidrun-Auro Brenjo · www.festtagsgedichte.de

Das Lied zum Text

Text & Musik: Heidrun-Auro Brenjo

Aus dem AlbumJahreszeiten

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Alle 20

Geburtstag im Winter

Wenn die Natur schläft
Weiß zugedeckt schnarcht
Gratuliert nicht nur dein Engel
Zu deinem besonderen Tag

Aufstehen

Aufgeregt schwatzt der Morgen ins Zimmer
Schneestürme üben sich an den Scheiben zu verstecken
Bizarre Schwerter fliegen noch aus der Nacht vorbei
Der Dunkelmann vergebens den Morgen würgt …