Sternenkleid

Über Nacht legt sich ein weißes Kleid
Übers Feld und den Wald
Samtweiche Küsse schweben sanft hinab
Aus des Himmels Reich

Als das klirrende Nachthemd angelegt
Das so lang schon ersehnt
Lässt der morgendliche Sonnenstrahl
Ein Glitzermeer entstehn

Malerisch kraust der Wind die Pracht
In der sich der Winter ein Bett gemacht
Es schläft der Baum es träumt das Blumenkorn
In des Lebens Nacht

Und dann endlich ist es wieder soweit
Hauchzarte Flocken hüllen das Land in ein Sternenkleid

Haben die Wolkenkinder sich aufgemacht
In dieser finsteren Zeit
Zu geben der Erde ihr Kristallgewand
Und ihre Lieblichkeit

Und dann endlich ist es wieder soweit
In dieser finsteren Zeit
Und dann endlich ist die Welt bereit
Für ihr Sternenkleid

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