Winteranfang

Drum streif die Welt
Und schenk ihr Ruh
Und schläft sie ein
Deckst du sie leise zu

Graut früh der Abend
Wallt dein weißer Flügelschlag
Kalt ihr unter die Haut

Und schnarcht es laut
Dass es im Herbst nur so kracht
Dann wird dem Winter die Türe aufgemacht

Schatten der Angst liegen auf eisbleichen Kissen
Und Bäume gefrieren im letzten Tanz
Berührt die Schönheit um im Wasser zu klingen
Im steinigen Bett des glänzenden Laufs

Eisversponnen der blasse Mond den See benetzt
Im frostigen Wintermantel er dann das Feld bedeckt
Einsam die letzte Frucht noch am Baume verweilt
Dann wird es still denn es ist Schlafenszeit

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