Fridolin Karpfen

Fridolin kommt aus einer anderen Zeit
Und im Advent der Fischer maßlos nach ihm greift
Mit Ruderschlag und Stangenstich
Ins Netz ihn zwingt soll hellen den Weihnachtstisch
Gegrillt hellen den Weihnachtstisch

Trüb seine Augen vom Schlag der unverzicht
Laut vor Angst sein Herz pocht und vor Schmerz fast bricht
Als endlich Erlösung der Sohn des Fischers bringt
Tröstend ihm beisteht und leise zu ihm spricht

Ich geb dich frei
Wellen die Tränen des Jungen die Wannengischt
Ich mach dich frei von deiner Not
Dein Glanz strahlt nur im Licht der Meere
Deine Schuppen funkeln nur in des Meeres Riff
Jedoch niemals bei Tisch

Spät in der Heiligen Nacht
Hat der Sohn Fridolin zum Wasser gebracht
Fühlt wie das Meer ihn herzt und in die Wellen nimmt
Zufrieden die Mutter Weihnachten beginnt

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